
Veraltete WMS-Systeme sorgen auf dem Shopfloor oft für Blindflüge und Verzögerungen. Der Fulfillment-Dienstleister Monta zeigt, wie durch das „Labor-Prinzip“ und eine proaktive Prozesssteuerung die Fehlerquote sinkt und selbst strenge Compliance-Vorgaben mühelos erfüllt werden.
Wer logistische Prozesse erfolgreich steuern und skalieren will, weiß: Modernes Fulfillment ist heute längst kein reines Platzproblem mehr, sondern eine Herausforderung der Datenverarbeitung. Viele traditionelle Third-Party-Logistics-Anbieter (3PL) arbeiten jedoch nach wie vor mit starren Standardsystemen, die durch intransparente Dashboards limitiert werden. Für Logistik- und Supply-Chain-Manager bedeutet das in der Praxis oft fehlende Echtzeit-Einblicke in den Warenfluss, mangelnde Flexibilität bei der Carrier-Anbindung und steigende Kosten bei jedem operativen Wachstumsschritt.
Einige Akteure am Markt brechen nun mit diesem traditionellen Ansatz, indem sie Software und Logistik-Infrastruktur vollständig vertikalisieren. Der Fulfillment-Dienstleister Monta agiert hier primär als Tech-Unternehmen mit eigenen Lagern und entwickelt seine Systeme seit 1999 komplett in-house.
Das Labor-Prinzip: Entwicklung an der Logistik-Quelle
Dass diese technologische Infrastruktur auch bei hoher Auslastung im Lager stabil läuft, basiert bei Monta auf dem sogenannten „Labor-Prinzip“. Die IT-Entwickler arbeiten räumlich direkt verzahnt mit den Logistikteams im Lager. Jede neue Funktion und jede API-Kopplung wird nicht am Reißbrett entworfen, sondern sofort im operativen Betrieb unter Realbedingungen getestet. Bottlenecks oder Systembrüche werden dadurch ohne Verzögerung identifiziert und direkt im Code angepasst.
Proaktive Steuerung statt zeitversetzter Daten
Die größte Hürde beim Outsourcing der Logistik ist oft der drohende Kontrollverlust. Intransparente Prozesse werfen kritische Fragen auf: Welche Charge wurde an welchen Kunden versendet? Warum verzögert sich die Bestandsbuchung einer Retoure? Herkömmliche Warehouse-Management-Systeme (WMS) bilden Daten häufig erst zeitversetzt ab – oft zu spät, um im laufenden Betrieb noch korrigierend einzugreifen.
Ein proaktiver Steuerungsansatz, wie ihn Monta über sein zentrales Dashboard verfolgt, setzt hier früher an. Das System bildet Daten nicht nur passiv ab, sondern ermöglicht das direkte Eingreifen in laufende Prozesse. Erkennt die Software beispielsweise eine fehlerhafte Lieferadresse, wird der betroffene Auftrag automatisch gestoppt. Händler oder Logistikplaner können die Korrektur direkt im Dashboard vornehmen, sodass das Paket fehlerfrei das Lager verlässt. Dies minimiert unvorhergesehene Retouren und hält die Prozesse am Packtisch flüssig.

Eine Mitarbeiterin scannt ein Produkt während des Orderpicking-Prozesses, um eine präzise Bestellabwicklung zu gewährleisten.
Quelle: Monta
Lückenlose Chargen-Registrierung für volle Compliance
Besonders für Branchen mit strengen regulatorischen Vorgaben, wie der Food- oder Supplement-Industrie, ist eine lückenlose Batch- und Chargen-Registrierung essenziell, um die volle Compliance zu sichern und im Ernstfall gezielte Rückrufaktionen steuern zu können.
„Dank Montas Smart Stock haben wir jetzt einen dedizierten Bestand für den Online-Handel“, bestätigt Ramon Doomen, Omnichannel Manager beim Schokoladenhersteller Lindt. „Mit den präzisen Einblicken über das WMS-System haben wir unsere Bestände immer im Blick – was gerade wegen der Mindesthaltbarkeitsdaten unserer Produkte essenziell ist“.
Harte KPIs: Performance und Carrier-Vielfalt
Diese operationelle Zuverlässigkeit spiegelt sich in den harten Kennzahlen wider, an denen Supply-Chain-Manager täglich gemessen werden: Mit einer Performancegarantie von 99,98 % bei einem monatlichen Volumen von mehreren Millionen Paketen sichert das WMS eine messbare Prozessstabilität im Tagesgeschäft.
Ein weiterer operativer Vorteil ist die große Carrier-Vielfalt: Ohne feste Bindung an einen einzelnen Versanddienstleister bietet Monta Zugriff auf ein breites Netzwerk an Carriern. Das System bevormundet den Händler dabei nicht: Dieser entscheidet selbst, über welche Dienstleister er versendet – passend für Segmente wie Fashion, Consumer Electronics oder Sperrgut – oder überlässt seinen Endkunden direkt im Checkout die Wahl. So bleiben Supply-Chain-Prozesse auch bei regionalen Engpässen oder Ausfällen einzelner Dienstleister flexibel und reibungslos im Fluss.
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