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Autor: Logistik Journal Redaktion
In der Logistik entscheiden oft Minuten darüber, ob ein Lkw profitabel rollt oder teure Leerkilometer produziert. Disponenten und selbstfahrende Unternehmer stehen täglich vor der Herausforderung, Frachtraum und Ladung effizient zusammenzubringen. Hier fungieren Frachtenbörsen als digitales Rückgrat der Branche, indem sie Angebot und Nachfrage in Echtzeit matchen. Während Timocom in Europa als Synonym für diesen Marktplatz gilt, haben sich diverse Alternativen etabliert, die je nach Route, Fuhrparkgröße und Digitalisierungsgrad besser geeignet sein können. Das Wichtigste in Kürze Die Wahl der richtigen Börse hängt primär von den bevorzugten Relationen (Länderfokus) und der benötigten Schnittstellen-Tiefe zum eigenen TMS ab. Während Marktführer Timocom durch…
Wer in der Logistik, im Handel oder in der Industrie beruflich vorankommen möchte, kommt am Gabelstapler kaum vorbei. Der sogenannte Flurfördermittelschein ist oft die Eintrittskarte für besser bezahlte Jobs und mehr Verantwortung im Lager. Doch anders als beim PKW-Führerschein kursieren über die Ausbildung zum Staplerfahrer viele Halbwahrheiten, insbesondere was die Dauer, die Kosten und die medizinischen Voraussetzungen betrifft. In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Ausbildung nach den berufsgenossenschaftlichen Grundsätzen tatsächlich abläuft und worauf Sie bei der Wahl des Kursanbieters achten müssen. Das Wichtigste in Kürze Die Ausbildung dauert in der Regel nur 1 bis 3 Tage und kombiniert einen…
Wer seinen Online-Shop skaliert, kommt früher oder später an den Punkt, an dem das eigene Lager im Keller oder die Garage nicht mehr ausreicht. Die Auslagerung an einen Fulfillment-Dienstleister ist oft der nächste logische Schritt, um Zeit für Marketing und Produktentwicklung zu gewinnen, doch die Kostenstruktur dieser Anbieter ist für Einsteiger oft undurchsichtig. Viele Händler begehen den Fehler, nur auf die reinen Paketpreise zu schauen, während die eigentlichen Margenkiller in den Prozessgebühren für Einlagerung, Kommissionierung und Retouren versteckt liegen. Das Wichtigste in Kürze Fulfillment-Kosten setzen sich modular zusammen, wobei die reinen Versandkosten oft nur die Spitze des Eisbergs sind. Die…
Das deutsche Verpackungsgesetz (VerpackG) gilt als bürokratisches Monster, das viele Onlinehändler nachts wachhält. Die Angst vor Abmahnungen ist groß, denn die Regeln sind streng und die Wettbewerber schauen genau hin. Doch wer die Logik hinter dem Gesetz versteht, verliert schnell die Furcht. Es geht im Kern um eine einfache Idee: Wer Verpackungsmaterial in den Umlauf bringt, das letztlich beim privaten Endverbraucher im Müll landet, muss für dessen Entsorgung und Recycling bezahlen. Dieser Prozess ist heute weitgehend digitalisiert und lässt sich auch ohne Rechtsabteilung bewältigen, wenn man die drei zentralen Säulen des Systems kennt. Das Wichtigste in Kürze Keine Freigrenzen: Die…
Ein Lager bei laufendem Betrieb umzubauen oder neue Prozesse einzuführen, gleicht oft einer Operation am offenen Herzen: Jeder Fehler kostet Zeit, Geld und im schlimmsten Fall die Lieferfähigkeit. Der digitale Zwilling bietet hier einen Ausweg, indem er ein virtuelles Abbild der Realität schafft, in dem Szenarien risikofrei durchgespielt werden können. Statt auf Bauchgefühl oder statische Excel-Tabellen zu vertrauen, nutzen Logistikverantwortliche zunehmend dynamische Simulationen, um die Auswirkungen von Änderungen präzise vorherzusagen, bevor auch nur ein einziges Regal verschoben wird. Das Wichtigste in Kürze Digitale Zwillinge simulieren Lagerprozesse dynamisch und zeigen Engpässe auf, bevor sie in der Realität teure Probleme verursachen. Die…
Ein Lager ist weit mehr als nur ein physischer Raum für Waren; es ist gebundenes Kapital, das entweder für Umsatz sorgt oder die Liquidität Ihres Unternehmens belastet. Wer sein Bestandsmanagement allein auf das Bauchgefühl oder den optischen Füllgrad der Regale stützt, riskiert teure Überbestände oder geschäftsschädigende Lieferengpässe. Die Einführung valider Leistungskennzahlen (Key Performance Indicators, kurz KPIs) verwandelt diese Blackbox in ein steuerbares Instrument, mit dem Sie fundierte Entscheidungen treffen können. Das Wichtigste in Kürze Die Lagerumschlagshäufigkeit und die Lagerreichweite sind die zentralen Indikatoren, um das Verhältnis von Kapitalbindung zu Lieferfähigkeit auszubalancieren. Hohe Bestandsgenauigkeit verhindert Umsatzausfälle und erhöht die Kundenzufriedenheit, da…
In einer global vernetzten Wirtschaft reicht es für viele Unternehmen nicht mehr aus, Waren einfach nur von A nach B zu schicken. Die Anforderungen an Lieferketten steigen durch E-Commerce, Just-in-Time-Produktion und volatile Märkte massiv an. Hier kommt die Kontraktlogistik ins Spiel: Sie ist das Bindeglied zwischen Hersteller, Händler und Endkunde, das weit über den reinen Transport hinausgeht. Statt einzelne Fahrten kurzfristig einzukaufen, gehen Unternehmen langfristige Partnerschaften mit spezialisierten Dienstleistern ein, um komplexe Prozesse auszulagern und flexibel zu bleiben. Das Wichtigste in Kürze Definition: Kontraktlogistik bezeichnet eine langfristige, vertraglich geregelte Zusammenarbeit, bei der ein Dienstleister logistische Aufgaben und Zusatzleistungen (Value Added…
Die Zeiten, in denen Nachhaltigkeitsberichte bunte Image-Broschüren mit Fotos lachender Fahrer und grüner Wiesen waren, sind vorbei. Mit der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) macht die Europäische Union ernst. Für Logistikunternehmen bedeutet das: Finanzkennzahlen und Nachhaltigkeitsdaten stehen künftig auf einer Stufe. Der Bericht wandert verpflichtend in den Lagebericht und muss von Wirtschaftsprüfern testiert werden. Doch gerade in der Transportbranche, die von komplexen Lieferketten und hohem CO2-Ausstoß geprägt ist, stellt die Datenerhebung eine massive Hürde dar. Das Wichtigste in Kürze Die CSRD-Pflicht betrifft stufenweise fast alle großen Unternehmen und fordert prüfungssichere Daten statt Marketingaussagen. Logistiker müssen nicht nur eigene Emissionen erfassen,…
Wer als Spediteur oder Fuhrparkleiter glaubt, Bußgelder für Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten seien alleiniges Problem der Fahrer, unterliegt einem teuren Irrtum. Der Gesetzgeber sieht die Verantwortung zunehmend bei den Unternehmen, die Touren planen und überwachen. Tatsächlich fallen die Sanktionen für den Unternehmer oft doppelt oder dreifach so hoch aus wie für den Angestellten am Steuer. Ein einziger unsauber dokumentierter Monat oder eine systematisch zu eng getaktete Disposition kann schnell vierstellige Summen verschlingen und im schlimmsten Fall die Zuverlässigkeit der Verkehrsleiterlizenz gefährden. Das Wichtigste in Kürze Unternehmer zahlen bei Verstößen gegen Sozialvorschriften reglemäßig den doppelten bis dreifachen Satz des Fahrers.…
Der klassische Frachtbrief aus Papier gehört zu den zähesten Relikten der Logistikbranche. Während Tourenplanung, Telematik und Lagerhaltung längst digitalisiert sind, reist im LKW-Führerhaus oft noch ein vierfach durchgeschlagener Papierstapel mit, der händisch unterschrieben, gestempelt und später mühsam eingescannt werden muss. Der elektronische Frachtbrief (eCMR) verspricht, diesen analogen Flaschenhals endgültig zu beseitigen. Die Technologie ist vorhanden, die rechtlichen Hürden in Deutschland sind gefallen, doch die flächendeckende Umstellung erfolgt eher evolutionär als revolutionär. Das Wichtigste in Kürze Der eCMR ist in Deutschland rechtlich anerkannt, seit der Bundesrat dem Zusatzprotokoll zugestimmt hat und das Gesetz in Kraft getreten ist. Ab 2026 verpflichtet die…