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Autor: Logistik Journal Redaktion
Kleine und mittlere Unternehmen stehen bei der Lagerplanung unter einem strukturellen Problem: Klassische Lagerhallen sind auf Spitzenlasten dimensioniert, was zu jährlichen Leerständen von 20 bis 40 Prozent führen kann, während langfristige Mietverträge Kapital binden, das im operativen Geschäft fehlt. Flexible Lagerformate rücken deshalb zunehmend in den Fokus der Supply-Chain-Verantwortlichen. Selfstorage ist längst kein Angebot mehr für Privatkunden allein, sondern eine ernstzunehmende Option für gewerbliche Bestände, Ersatzteillager und Retourenpuffer. Klassische Lagerhalle und flexible Lagerfläche im direkten Vergleich Eine klassische Lagerhalle bindet Unternehmen üblicherweise für fünf bis zehn Jahre. Hinzu kommen Nebenkosten für Heizung, Strom, Reinigung, Versicherung und Personal. Die Vollkosten pro…
Die mobile Tourenplanung im Handwerk steht vor ähnlichen Herausforderungen wie die Disposition in der Spedition: wechselnde Einsatzorte, kurzfristige Änderungen, verteilte Teams und die Notwendigkeit, Zentrale und Außendienst in Echtzeit zu verbinden. Während Logistikunternehmen seit Jahren auf ausgefeilte Dispositionssysteme setzen, entdecken handwerkliche Betriebe erst nach und nach, wie stark digitale Werkzeuge ihre Einsatzsteuerung verändern können. Der Blick über den Tellerrand lohnt sich: Viele Prinzipien, die in der Transportbranche längst Standard sind, lassen sich auf Baustellenkoordination, Materialdisposition und die tägliche Kommunikation zwischen Büro und Kolonne übertragen. Dieser Beitrag zeigt, welche Parallelen zwischen beiden Welten bestehen, wo die Unterschiede liegen und welche Rolle…
Kaum ein Werkzeug in der Logistik wird so hoch gehandelt und so selten ausgereizt wie Flottenmanagement-Software. Der Vertrieb verspricht Kostensenkung, Transparenz und weniger Papier. Die Realität in vielen Betrieben: eine Box im Fahrzeug, ein Zugang zum Portal, ein Dashboard, das nach drei Wochen niemand mehr öffnet. Woran liegt das? Nicht an der Technik. Die ist ausgereift. Es liegt daran, dass viele Betriebe nie geklärt haben, welches konkrete Problem die Software eigentlich lösen soll. Dieser Beitrag sortiert, was moderne Systeme im Alltag wirklich leisten, wo der wirtschaftliche Hebel sitzt und woran du erkennst, ob eine Lösung zu deinem Fuhrpark passt. Welche…
Eine leistungsfähige Betriebsgastronomie versorgt Mitarbeitende zuverlässig, wirtschaftlich und in gleichbleibender Qualität. Dafür müssen Einkauf, Lagerung, Zubereitung und Ausgabe wie eine durchgängige Lieferkette funktionieren. Eine gezielte Betriebsgastronomie Optimierung setzt deshalb nicht nur in der Küche an, sondern betrachtet sämtliche Waren- und Informationsflüsse. Warum die Betriebsgastronomie-Optimierung bei der Lieferkette beginnt Kantinen und Betriebsrestaurants arbeiten mit empfindlichen Waren, begrenzten Lagerflächen und schwankenden Gästezahlen. Unklare Bestellprozesse führen schnell zu Überbeständen, Engpässen oder unnötigen Lebensmittelabfällen. Wer seine Lieferketten visualisiert, erkennt Schnittstellen und Verzögerungen deutlich schneller. So lassen sich Verantwortlichkeiten klären und Abläufe gezielt verbessern. Beschaffung und Warenannahme effizient organisieren Eine zuverlässige Mitarbeiterverpflegung beginnt bereits bei…
Die Intralogistik ist auf den reibungslosen Transport von Ladeeinheiten optimiert. Gabelstapler und Hubwagen bewegen täglich unzählige Paletten effizient vom Wareneingang über Lagerplätze bis hin zu Bereitstellungszonen. Doch der Prozess endet oft nicht mit dem Abstellen der Palette. Die eigentliche Herausforderung beginnt, wenn für eine Kommissionierung, die weitere Verarbeitung oder den Versand nur ein einzelnes, schweres Bauteil von dieser Palette entnommen werden muss. An dieser Schnittstelle zeigt sich eine häufige Lücke in den innerbetrieblichen Materialflussprozessen. Der Übergang vom Palettentransport zur Einzelteilhandhabung: Schwere Komponenten sicher bewegen erfordert spezialisierte Lösungen, die über die Fähigkeiten klassischer Flurförderzeuge hinausgehen. Ergonomische und sichere Handhabungssysteme sind hier…
Ein Möbelwagen, vier Helfer, ein Samstagvormittag. Klingt überschaubar. Und dann steht der Lkw in zweiter Reihe in der Kastanienallee, der Nachbar hat den Halteverbotsbereich zugeparkt, das Sofa passt nicht durchs Altbautreppenhaus, und die Übergabe der alten Wohnung ist für 16 Uhr angesetzt. Willkommen in der Realität städtischer Umzugslogistik. In kaum einer deutschen Stadt bewegen sich so viele Haushalte gleichzeitig wie in Berlin. Wer den Wechsel wie einen Transportauftrag plant, mit Vorlaufzeiten, Kapazitätsrechnung und Risikopuffer, kommt entspannt an. Wer improvisiert, zahlt drauf, meist in Stunden, manchmal in beschädigten Möbeln. Schauen wir uns an, welche Stellschrauben wirklich zählen. Das Wichtigste in Kürze…
Moderne Lieferketten bestehen aus vielen beweglichen Teilen: Lieferanten, Produktionsstandorten, Transportwegen, Lagerbeständen, Zollprozessen, IT-Systemen und Kundenerwartungen. Je mehr Beteiligte eingebunden sind, desto schwerer wird es, Engpässe früh zu erkennen und Entscheidungen auf belastbare Daten zu stützen. Wer Lieferketten visualisieren kann, schafft Ordnung in dieser Komplexität und macht Zusammenhänge sichtbar, die in Tabellen oder Einzelberichten leicht untergehen. Bedeutung und Nutzen der Lieferkettenvisualisierung Lieferkettenvisualisierung macht aus verstreuten Informationen ein verständliches Gesamtbild. Methoden der Prozessvisualisierung unterstützen dabei, Abläufe strukturiert darzustellen und Zusammenhänge schneller erfassbar zu machen. Unternehmen sehen, wo Waren herkommen, welche Stationen sie durchlaufen, wie lange einzelne Prozessschritte dauern und an welchen Punkten…
Das Wichtigste auf einen BlickDie Lieferantenbewertung misst die Leistung von Lieferanten anhand objektiver Kriterien.Typische Kriterien sind Qualität, Termintreue, Preis, Kommunikation und Nachhaltigkeit.Mit einer Scorecard und Gewichtung werden die Kriterien vergleichbar gemacht.Ziel ist nicht nur Auswahl, sondern kontinuierliche Entwicklung der Lieferantenbasis.Die Bewertung sollte regelmäßig und transparent erfolgen. Lieferanten sind ein entscheidender Teil der eigenen Wertschöpfung. Wer sie nur nach dem Preis auswählt, übersieht Risiken bei Qualität und Termintreue. Eine strukturierte Lieferantenbewertung macht die Leistung messbar, schafft eine faire Vergleichsbasis und hilft, die Zusammenarbeit gezielt zu verbessern. Die Bewertung ist ein Baustein des Einkaufs und der Lean-Procurement-Ansätze. Sie unterstützt zugleich die Anforderungen…
Verpackungspflichten im E-Commerce richtig umsetzen: Lizenzierung, Systembeteiligung und Kennzeichnung verständlich erklärt. Jetzt informieren!
Welche Beleuchtungsvorschriften gelten für Traktoren auf öffentlichen Straßen? Alles zu gesetzlichen Anforderungen, Lichttypen und Nachrüstung.