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Autor: Logistik Journal Redaktion
Die Zeiten, in denen Frachtraten für Überseecontainer eine vernachlässigbare Konstante in der Kalkulation waren, sind vorbei. Nachdem die Preise nach dem extremen Hoch der Pandemie-Jahre 2021 und 2022 im Jahr 2023 fast auf das Vorkrisenniveau zurückgefallen waren, erleben Logistikentscheider derzeit eine neue Phase der Volatilität. Geopolitische Spannungen, insbesondere im Roten Meer, und neue regulatorische Hürden wie der EU-Emissionshandel (ETS) sorgen dafür, dass Charts und Prognosen wieder täglich auf den Prüfstand gehören, um die Supply Chain resilient zu halten. Das Wichtigste in Kürze Geopolitik treibt Preise: Angriffe im Roten Meer zwingen Reedereien zu Umroutungen um Afrika, was Transitzeiten verlängert und Kapazitäten…
Viele Fuhrparkverantwortliche und Disponenten verlassen sich bei der täglichen Routenplanung noch immer auf Erfahrungswerte, Excel-Tabellen oder einfache Kartendienste. Doch ab einer Flottengröße von fünf bis zehn Fahrzeugen stößt das menschliche Gehirn an seine Grenzen, da die Anzahl der möglichen Kombinationen aus Zielen, Zeitfenstern und Fahrzeugkapazitäten exponentiell wächst. Genau hier setzt professionelle Tourenplanungssoftware an: Sie ersetzt das Bauchgefühl durch mathematische Präzision und deckt so versteckte Kostentreiber auf, die im manuellen Betrieb unsichtbar bleiben. Das Wichtigste in Kürze Softwaregestützte Planung reduziert die gefahrenen Kilometer und den Kraftstoffverbrauch oft um 10 bis 20 Prozent durch algorithmische Optimierung. Die Automatisierung entlastet Disponenten massiv, da…
Der Druck auf den Mittelstand wächst stetig: Steigende Lohnkosten, akuter Fachkräftemangel und die Erwartungshaltung der Kunden an extrem kurze Lieferzeiten zwingen Unternehmen zum Handeln. Während vollautomatisierte „Dark Warehouses“ oft Konzernen vorbehalten bleiben, bietet die moderne Intralogistik mittlerweile skalierbare Lösungen, die sich auch für kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) rechnen. Der Einstieg in die Automatisierung ist heute keine Frage von „Alles oder Nichts“ mehr, sondern ein schrittweiser Prozess, der gezielt Engpässe im manuellen Warenfluss beseitigt. Das Wichtigste in Kürze Der Einstieg in die Automatisierung gelingt im Mittelstand am besten durch modulare Lösungen, die bestehende Prozesse punktuell entlasten, statt das gesamte Lager…
Der Klick auf den „Bestellen“-Button ist für Kunden eine Sekundensache, doch für Händler und Logistiker startet in diesem Moment ein Wettlauf gegen die Uhr. Same Day Delivery (die Zustellung am selben Tag) gilt als Königsdisziplin im E-Commerce, da sie die etablierten Prozesse der Standardlogistik komplett aushebelt. Anstatt Pakete zu bündeln und effizient über Nacht zu sortieren, erfordert die Sofort-Lieferung eine direkte, dezentrale und hochgradig technisierte Abwicklung, bei der jeder Fehler im Prozess zur Verspätung führt. Das Wichtigste in Kürze Dezentralisierung ist Pflicht: Zentrallager sind meist zu weit entfernt; Ware muss in städtischen Micro-Hubs oder Filialen („Ship-from-Store“) vorrätig sein. Die letzte…
Viele Unternehmen unterschätzen die gesetzlichen Anforderungen beim Transport gefährlicher Güter, weil sie fälschlicherweise annehmen, das Thema betreffe nur große Chemiekonzerne oder Speditionen mit Tanklastzügen. Tatsächlich reicht jedoch oft schon der regelmäßige Versand von Lithium-Akkus, Reinigungsmitteln oder Lacken aus, um in den Geltungsbereich der Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV) zu fallen. Wer hier die Pflicht zur Bestellung eines Gefahrgutbeauftragten missachtet, riskiert nicht nur empfindliche Bußgelder, sondern haftet im Schadensfall oft persönlich. Das Wichtigste in Kürze Bestellpflicht: Sobald Sie an der Beförderung von Gefahrgut beteiligt sind (auch als Versender oder Verpacker) und keine Befreiung greift, müssen Sie schriftlich einen Gefahrgutbeauftragten bestellen. Qualifikation: Die Position darf…
Die Anforderungen an moderne Lagerlogistik steigen kontinuierlich: Kürzere Lieferzeiten und eine wachsende Artikelvielfalt setzen Lagerleiter unter Druck, Prozesse zu beschleunigen und gleichzeitig die Fehlerquote gen Null zu drücken. Die klassische Papierliste hat in effizienten Umgebungen längst ausgedient. Wer heute optimiert, steht oft vor der Wahl zwischen zwei technologischen Schwergewichten: der visuellen Führung durch Pick-by-Light und der akustischen Steuerung durch Pick-by-Voice. Beide Systeme versprechen Effizienzsprünge, doch ihre Stärken liegen in völlig unterschiedlichen Szenarien. Eine falsche Wahl kann teure Investitionen in Hardware binden, ohne den gewünschten Durchsatz zu liefern. Das Wichtigste in Kürze Pick-by-Light bietet maximale Pick-Geschwindigkeit bei hoher Artikeldichte, erfordert aber…
Der Druck auf Fuhrparkmanager und Unternehmer wächst täglich: Emissionsziele müssen erreicht, ESG-Berichte gefüllt und Kundenwünsche nach grüner Logistik befriedigt werden, während die Elektro-Mobilität für viele Einsatzbereiche noch an Reichweiten- oder Ladeinfrastruktur-Grenzen stößt. In diesem Spannungsfeld erscheint HVO100 oft als die ideale Lösung, um Bestandsflotten sofort und ohne technische Umrüstungen zu dekarbonisieren. Doch hinter dem Hype um den regenerativen Kraftstoff verbergen sich technische Nuancen, wirtschaftliche Abwägungen und rechtliche Rahmenbedingungen, die eine differenzierte Betrachtung erfordern, bevor Sie Ihre Tankkarten umstellen. Das Wichtigste in Kürze HVO100 reduziert die CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent im Vergleich zu fossilem Diesel, ohne dass Motoren umgerüstet…
Wer Waren gewerblich importiert oder exportiert, kommt an der elektronischen Zollabwicklung nicht vorbei. Das deutsche IT-Verfahren ATLAS (Automatisiertes Tarif- und Lokales Zoll-Abwicklungssystem) hat Papierformulare nahezu vollständig verdrängt und zwingt Unternehmen dazu, ihre Prozesse zu digitalisieren. Für Verantwortliche in Logistik und Handel stellt sich dabei weniger die Frage nach dem „Ob“, sondern nach dem „Wie“: Reicht das kostenlose Internetportal der Behörde, lohnt sich eine integrierte Softwarelösung oder ist das Outsourcing an Dienstleister der sicherere Weg? Die Antwort hängt stark vom Sendungsvolumen, der Komplexität der Waren und der eigenen IT-Infrastruktur ab. Das Wichtigste in Kürze Die elektronische Kommunikation mit dem Zollsystem ATLAS…
Der Traum vom Online-Handel ohne volles Lagerregal und Kartonstapel im Flur klingt verlockend: Sie verkaufen Produkte, die Sie physisch nie berühren, während ein Partner im Hintergrund die Logistik übernimmt. Dieses als Dropshipping (Streckengeschäft) bekannte Modell hat in den letzten Jahren einen enormen Hype erfahren, wird jedoch oft als passives Einkommen missverstanden, obwohl es in Wahrheit knallhartes Prozessmanagement erfordert. Wer heute noch erfolgreich in dieses Geschäftsfeld einsteigen will, muss verstehen, dass die goldenen Zeiten des einfachen „Weiterleitens“ vorbei sind und professionelle Strukturen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Das Wichtigste in Kürze Beim Dropshipping (Streckengeschäft) verkauft ein Händler Ware, die direkt vom…
Wer auf seinem Kontoauszug, in einer SMS-Benachrichtigung oder im Status einer Sendungsverfolgung plötzlich den Namen „Worldtech“, „Worldtech Client“ oder „Worldtech Logistics“ liest, ist oft irritiert. Meistens haben Sie unter diesem Namen nichts bestellt, keine direkte Geschäftsbeziehung aufgebaut und auch keine bewusste Zahlung autorisiert. In der Regel handelt es sich hierbei nicht um den eigentlichen Verkäufer Ihrer Ware, sondern um einen Logistikdienstleister oder Abwickler, der im Hintergrund für den internationalen Versand – häufig aus dem asiatischen Raum – zuständig ist. Das Wichtigste in Kürze Logistik-Schnittstelle: Worldtech fungiert meist als Vermittler (Fulfillment-Partner) zwischen asiatischen Händlern und lokalen Zustellern in Europa. Versteckter Absender:…