Autor: Logistik Journal Redaktion

Das Wichtigste in Kürze Frankreich ist EU-Mitglied – kein Zoll für Sendungen auf das Festland, keine Zollanmeldung nötig Ausnahme: Französische Überseedepartements (DOM) wie Martinique, Réunion oder Guadeloupe gehören zwar zum EU-Zollgebiet, aber nicht zum EU-Mehrwertsteuergebiet – dafür ist trotzdem eine Zollanmeldung (CN22/CN23) nötig Laufzeiten für DE→FR liegen typisch bei 2–4 Werktagen, Express-Optionen bereits ab 1–2 Werktagen Für B2C-Versender relevant: OSS-Registrierung ab 10.000 Euro Nettoumsatz EU-weit (Lieferschwelle) Anbieter DHL, DPD, UPS und FedEx/TNT decken den deutschen Versand nach Frankreich vollständig ab Frankreich ist nach Deutschland und den Niederlanden eines der wichtigsten Exportziele für deutsche Online-Händler und Spediteure. Die gute Nachricht: Innerhalb…

Read More

Die Schweiz liegt geographisch mitten in Europa, gehört aber nicht zur EU und auch nicht zum EU-Zollgebiet. Das macht den Paketversand in die Schweiz zu einem der häufigsten Fallstricke für E-Commerce-Händler und Versandverantwortliche. Wer das ignoriert, riskiert Pakete, die am Zoll stecken bleiben, Retourenprobleme und verärgerte Kunden. Dieser Artikel zeigt dir, was du beim Versand in die Schweiz konkret beachten musst: von der Zollanmeldung über die Anbieterwahl bis zu den Kosten. Das Wichtigste in Kürze Die Schweiz ist kein EU-Mitglied – jedes Paket muss verzollt werden, unabhängig vom Warenwert. Die Mehrwertsteuer-Freigrenze liegt beim Normalsatz bei CHF 62 (rund 65 Euro),…

Read More

Das Wichtigste in Kürze USPS ist der staatliche Postdienstleister der USA – für Sendungen aus den USA an Empfänger in Deutschland zuständig. Das Tracking läuft über usps.com mit deiner Tracking-Nummer, in Deutschland übernimmt DHL / Deutsche Post die letzte Meile. Typische Laufzeiten: 7–14 Werktage (Standard), 3–5 Werktage (Priority Mail Express International). Einfuhrumsatzsteuer fällt ab dem ersten Euro Warenwert an; seit Juli 2026 gilt bei Online-Käufen bis 150 Euro zudem ein Pauschalzoll von 3 Euro pro Warenkategorie, darüber reguläre Zollsätze – das Paket kann im Zollamt festgehalten werden. Wenn das Paket nicht ankommt: Eine Nachforschung ist bei USPS je nach Versandart…

Read More

Das Wichtigste in Kürze DHL versteigert Pakete, die nicht zugestellt werden konnten und nicht mehr an den Absender zurückgehen. DHL betreibt kein eigenes öffentliches Auktionsportal – Versteigerungen laufen über externe Auktionshäuser und Restpostenhändler. Die offiziellen Versteigerungen unzustellbarer Post/DHL-Sendungen laufen über beauftragte Auktionshäuser wie Weidler (Nürnberg) und Wendt – als Präsenzauktionen. Verschlossene „Blindboxen“ werden dort nicht versteigert: Die Inhalte werden vorher ausgepackt, Wertvolles einzeln, Standardware gebündelt angeboten. Alle Waren aus DHL-Auktionen sind rechtlich einwandfrei – sie wurden von DHL freigegeben, nicht gestohlen. Was steckt hinter der DHL Versteigerung? Jedes Jahr landen Millionen von Paketen in Deutschland in einer Situation, mit der…

Read More

Die digitale Transformation hat den B2B-Sektor fest im Griff. Insbesondere künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich vom Buzzword zur treibenden Kraft für Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit. Für die Logistik, das Rückgrat des Handels, eröffnen sich durch KI-gestützte Prozesse völlig neue Potenziale. Von der Bedarfsplanung bis zur Auslieferung auf der letzten Meile – KI-Systeme optimieren Abläufe und schaffen transparente, widerstandsfähige Lieferketten. Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten KI-Trends und deren konkreten Einfluss auf die Logistik im Business-to-Business-Umfeld. Die neue Rolle von KI im modernen Unternehmenshandel Traditionelle Geschäftsbeziehungen im B2B-Sektor basierten lange auf manuellen Prozessen und persönlichen Kontakten. Heute verlagert sich der Fokus zunehmend auf…

Read More

Du bestellst ein Paket aus China oder den USA, freust dich auf die Lieferung und dann hält der Zusteller eine Zahlungsaufforderung vor die Nase. Neben Zoll und Einfuhrumsatzsteuer taucht da noch ein weiterer Posten auf: die Auslagepauschale. Für viele eine Überraschung. Dabei folgt die Logik dahinter einer klaren Systematik, die sich schnell durchschauen lässt. Das Wichtigste in Kürze Die Auslagepauschale ist eine Gebühr von DHL / Deutschen Post für das Vorstrecken von Zollgebühren und Einfuhrumsatzsteuer beim Zoll Sie beträgt aktuell pauschal 7,50 EUR pro Sendung (zum 10. März 2025 von 6 EUR erhöht) Sie fällt bei Paketen aus Nicht-EU-Ländern an,…

Read More

Das Wichtigste in Kürze Nachentgelt fällt an, wenn der Absender zu wenig Porto bezahlt hat – der Empfänger wird dann zur Kasse gebeten. Die Höhe setzt sich aus dem fehlenden Porto und einem festen Einziehungsentgelt der Deutschen Post zusammen: 0,70 EUR bei Postkarte/Standard-/Kompaktbrief, 2,00 EUR bei Groß-/Maxibrief. Du musst das Nachentgelt nicht zahlen – du kannst die Sendung auch verweigern, sie geht dann zurück an den Absender. Eine Online-Zahlung ist nicht möglich; der Betrag wird direkt bei der Übergabe fällig. Häufiger Auslöser: falsches Format, zu geringes Gewicht kalkuliert oder ein Kugelschreiber im Umschlag. Du nimmst ein Paket entgegen, und der…

Read More

Das Wichtigste in Kürze „Einlieferung in Filiale durch Absender“ bedeutet: Der Absender hat die Sendung selbst in einer DHL-Filiale, Postfiliale oder einem Paketshop abgegeben und dort einscannen lassen. Das Paket ist damit physisch in der Logistikkette – kein reines Daten-Label mehr, sondern eine real übergebene Sendung. Das erste Tracking-Update erscheint meist 30 bis 60 Minuten nach der Übergabe. Als Empfänger brauchst du nichts zu tun. Als Absender lohnt es sich, die Einlieferungsschlusszeiten zu kennen. Die Laufzeit nach Filialeinlieferung beträgt bei DHL Paket typischerweise 1 bis 2 Werktage. Du verfolgst eine Sendung und siehst im Tracking den Status „Einlieferung in Filiale…

Read More